MaschinenStopp – Funktionsweise

MaschinenStopp ermöglicht es dem Anwender, Aufweck- und Herunterfahren-Zeiten für den eigenen PC festzulegen. Die Software macht es dem Anwender leicht, Stromsparfunktionen voll auszunutzen, ohne dabei Funktionalität einzubüßen. Regeln wie

„Wecke meinen Rechner jeden Werktag um 7:00 Uhr auf und fahre ihn nach 30 Minuten Leerlauf in den Ruhezustand, aber nicht von 7:00 – 16:00 Uhr“

lassen sich vom Anwender mit wenigen Klicks ganz einfach selbst erstellen.

Client-Wakeup3

MaschinenStopp läuft als Dienst unter Windows Vista, Windows 7,  Windows 8 / 8.1 und Windows 10. Einmal pro Minute überprüft der Dienst, ob die vom Anwender (oder Administrator) vorgegebene Leerlaufzeit erreicht ist. Falls ja, wird eine vorher definierte Stromsparmaßnahme durchgeführt (Herunterfahren / In den Ruhezustand fahren / In den Standby-Modus versetzen).

Minimaler Administrationsaufwand
Der Anwender kann über eine graphische Oberfläche selbst bestimmen, wann sein Rechner morgens eingeschaltet und nach welcher Zeit der Inaktivität er in den Ruhezustand oder den Standby-Modus versetzt wird. Über die Hilfefunktion wird genau erklärt, welche Bedeutung die verschiedenen Stromsparmaßnahmen haben. Als Administrator haben Sie mit den Benutzereinstellungen nichts zu tun.

Client-Hibernate3

Bevor ein Rechner in den Ruhezustand fährt, erscheint für einen vorher definierten Zeitraum ein Hinweisfenster. Sobald der Anwender eine Taste drückt oder die Maus bewegt, wird die Aktion (Ruhezustand / Standby) abgebrochen.

Client-Shutdown2

Zudem hat der Anwender dann die Möglichkeit, die Stromsparaktion für eine oder mehrere Stunden zu verschieben. Dadurch kann er die Stromsparmaßnahme individuell steuern und ist eher bereit, die Stromsparanstrengungen des Unternehmens zu unterstützen.

Zentral verwaltet oder als Einzelplatzversion
MaschinenStopp kann über eine Netzwerkfreigabe zentral verwaltet werden. Die Vorteile:

  • Es lässt sich ein Standardprofil für alle Computer definieren
  • Individuelle Einstellungen der Benutzer werden zentral gespeichert und sind nach Neuinstallation eines Rechners sofort wieder verfügbar
  • Bestimmte Einstellungen können erzwungen werden
  • Der Administrator hat Zugriff auf alle MaschinenStopp-Profile

Speziell abgeschottete Rechner (Internet-PCs, Administrationsrechner, Privat-PCs), die keinen Zugriff auf die zentrale Freigabe haben, können im Einzelplatzmodus betrieben werden. MaschinenStopp funktioniert dann wie im Netzwerk, lediglich die Funktion „Aufwecken“ steht nicht zur Verfügung.

MaschinenStopp wurde bereits im Jahr 2008 als Standalone-Version für Windows XP entwickelt und in der Zeitschrift c’t – Magazin für Computer Technik in einem 4-seitigen Artikel erstmals vorgestellt –> „Maschinen stopp“, c’t 25/2009.

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